Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wundergebild(e) n.
wundergebild(e) , n. , etwas wunderbar gebildetes, in verschiedenen sachbereichen. von organischen oder anorganischen gebilden der schöpfung, zu wunder II D 1: blattlos aber und schnell erhebt sich der zärtere stengel ( der pflanze ), und ein wundergebild zieht den betrachtenden an Göthe I 3, 86 W.; das wundergebild der materie; ein gewächs und inbegriff göttlicher kräfte und das erste ebenbild des all Schelling w. (1856) I 7, 210 . von kunstwerken, entspr. wunder II E 6 a: hüllte sich drauf ins gewand, das ambrosische, welches Athene zart und künstlich gewirkt, voll mancherlei wundergebilde (…