Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
würfling m.
würfling , m. , zu 4 wurf II B 1. 1) fehlgeburt, tote leibesfrucht: abortiuus wrfling, worffelin, worfelinge aus glossaren des 15. jhs. Diefenbach nov. gl. 3 ; Diefenbach-Wülcker 900 . verderbt aus verwürfling, s. teil 12, 1, sp. 2390. 2) normale ( lebenskräftige ) tierische nachkommenschaft: die ersten würffling ( schaflämmer ) soll man hinweg thun, dann sie seind vntauglich zu der zucht M. Herr feldbau (1551) 203 a ; wann sie beyde ( männl. u. weibl. zuchttier ) nicht schöner leyste sein, so würt auch der würffling keyn nutz Sebiz feldbau (1579) 163 . seit dem 18. jh. bezeugt als bezeichnung…