Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortverstand m.
wortverstand , m. , seit dem späten 16. jh. belegbar ( s. u. 5 a), lexikalisch seit Kramer. im laufe des 19 . jhs. mehr und mehr durch das gleichbedeutende wortsinn ( s. d. ) verdrängt; über die mittleren jahrzehnte des 19. jhs. hinaus äuszerst selten, vgl. etwa noch Ad. Deiszmann unter 5 b. 1 1) ' der einer bestimmten aussage, einem text u. dgl. innewohnende sinn und inhalt ': beides ist aber undeutlich, und zur ausdruckung desz rechten wort-verstandes nicht gnug Francisci d. eröffn. lusthaus (1676) 808 ; es litte sowol der wortverstand, d. i. der sinn des textes, als auch die rechte führung …