Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortgemenge n.
wortgemenge , n. , älter wortgemänge, vereinzelt wörtergemenge. 1) ' durcheinander, wirrwarr von wörtern ', im ersten beleg von der vermengung einheimischer und fremder wörter, s. auch wortvermeng : die durch das fremd- und ausländische wortgemänge fast gantz und gar verderbte muttersprache Neumark neuspr. teutsch. palmb. (1668) 424 ; mit einem unverständlichen wörtergemenge, das man philosophie nannte allg. dt. bibl. (1765) 62, 424; ihm kamen alle die worte vor wie der staub von vielen ereignissen, und all das wortgemenge nur wie das blasen von staub A. Seghers d. toten bleiben jung (1950) 15…