Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wirrstroh n.
wirrstroh , n. , zu wirr 3 a; beim dreschen abfallende reste kurzhalmigen, geknickten strohs, das gebündelt und zur streu und winterfütterung verwendet wird; seit dem 17. jh. belegt nebst vielen mundartlichen synonymen, vgl. rech- sive wirrstroh quisquiliae straminum Stieler stammb. (1691) 2212 ; wirrbunde, wirrstroh, würn- oder wurmgebünde Zincke öcon. lex. (1744) 3232 ; krummstroh, zum unterschiede von dem geradehalmigen schüttenstroh Adelung 4, 1575 ; dialektisch z. b. bei Weise Altenburger ma. 124 , Spiesz henneberg. 283 , Hertel Salzungen 46 , Fischer schwäb. 6, 1, 875 : dasz alsobald in …