Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wildthier n.
wildthier , n. , zu wild adj., altnord. villidýr, wildes thier, ein wild, kaum mehr gebräuchlich: und stünde ein wildthier uf und fieng es der lehenmann mit seinen rüden, der möcht es behalten und essen und nicht verkaufen Selterser weisth. bei J. Grimm rechtsalterth. 4 1 , 348; gleich wie man etwan ein wildthier ( ut feras ) pflegt zu scheuchen Micyllus Tacitus 217 a ; tauschlechtig ist, wenn ein wildthier im tau gegangen und die tropfen von korn oder gras abgeschlagen Täntzer Dianen hoh. u. nied. jagtgeh. 1, 15 ; kein wildthier bewegte die zweige Freytag 12, 106 ; nahezu ausgerottet ist ein …