Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wib(b)eln vb.
wib(b)eln , wiebeln , vb. , wimmeln, krabbeln. seit dem 16. jh. bezeugte ableitung von wib(b)el ' käfer ', die an die verbale grundbedeutung dieses wortes ( s. d. ) anschlieszt und diese — meist in verbindung mit anklingenden verben (kribbeln, wabbeln) — weiterführt. sekundär trägt das vb. bewegungsnachahmenden charakter, daher überwiegt wie bei kribbeln in neuerer sprache kürze des stammvokals, doch begegnet schriftsprachlich ( s. u. 1) und mundartlich auch noch vokallänge ( vgl. Paul dt. gramm. 1 , 274): wiebeln Heyne dt. wb. 3, 1381 ; Müller-Fraureuth obersächs. 2, 664 ; wiebelen Schmitz Ei…