Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wetternacht f.
wetternacht , f. , ' gewitternacht, dunkel des unwetters ', vor allem in dichterischer sprache; lexikalisch seit Campe 5 (1811) 694 : ich wil die donnerstrahl, und was so blitzt und kracht, auffnehmen, könt es seyn, dass diese wetter nacht nur schlüg auf mich Gryphius trauersp. 683 lit. ver.; schOenheit zeugst du hier, dort schrecken, wetternacht und morgenroth, dieses thal voll rosenhecken, jenen fels, der einsturz droht Bürde verm. ged. (1789) 69 ; dort im himmel strahlen tage, ohne wolk und wetternacht Schubart s. ged. (1825) 1, 28 ; wie seinen blitz aus hohen wetternächten der donnerer auf…