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Wernicke

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Meyers
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Eintrag · Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

Wernicke

Bd. 20, Sp. 543
Wernicke, 1) Alexander, Schulmann, Philosoph und Mathematiker, geb. 3. Jan. 1857 in Görlitz, studierte 1875–79 in Heidelberg und Berlin Mathematik und Naturwissenschaft, setzte nach seinem Probejahr am Sophien-Realgymnasium in Berlin seine Studien in Göttingen fort, habilitierte sich 1881 als Privatdozent an der Technischen Hochschule in Braunschweig und wurde hier 1890 zum außerordentlichen, 1891 zum ordentlichen Professor für technische Mechanik ernannt, während er gleichzeitig die Stelle eines Gymnasiallehrers versah und 1894 Direktor der städtischen Oberrealschule wurde. Dazu übernahm er noch eine umfangreiche Mitarbeit (besonders durch Gutachten und Denkschriften) im deutschen Verbande für das kaufmännische Unterrichtswesen, in der neuen Abteilung der Hochschule für kaufmännisches Unterrichtswesen wie bei der staatlichen Organisation der Handelsschulen im Herzogtum Braunschweig. In der Philosophie, die er 1881–94 an der Hochschule als Dozent vertrat, schloß er sich mehr und mehr W. Wundt an, dessen System er selbständig als »Kulturphilosophie« fortzubilden suchte. Er schrieb: »Über Gleichgewichtslagen schwimmender Körper und Schwerpunktsflächen« (Berl. 1879); »Die Religion des Gewissens als Zukunftsideal« (das. 1880); »Grundzüge der Elementarmechanik« (das. 1883); »Goniometrie und Trigonometrie« (das. 1888); »Kultur und Schule« (Osterwieck 1896); außerdem eine Reihe von Programmen und Vorträgen (»Die mathematisch-naturwissenschaftliche Forschung in ihrer Beziehung zum modernen Humanismus«, Berl. 1898; »Weltwirtschaft und Nationalerziehung«, Leipz. 1900). – Sein Vater Adolf W., geb. 19. März 1829 in Berlin, 1869–94 Direktor der Oberreal- und Technischen Fachschule in Gleiwitz, gest. 5. Okt. 1895 als Geheimer Regierungsrat in Görlitz, war Verfasser des verbreiteten »Lehrbuches der Mechanik« (Braunschw. 1858 bis 1859, 2 Tle.; 1. Teil: Mechanik fester Körper, 4. Aufl. von Alex. Wernicke, 1900–03,3 Abt.; 2. Teil: Flüssigkeiten und Gase, 2. Aufl. von R. Vater, 1900). 2) Christian, s. Wernigke.
2031 Zeichen · 34 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wernicke

    Herder (Konv.-Lex., 1854–57) · +1 Parallelbeleg

    Wernicke (Warneke, Wernigk), Christian, Epigrammendichter, ein geborner Preuße, 1685 Student zu Kiel, lebte am Mecklenbu…

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Wortbildung

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Zerlegung von wernicke 2 Komponenten

wer+nicke

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Cotta, M. (2026). „wernicke". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 17. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wernicke/meyers
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Cotta, Marcel. „wernicke". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wernicke/meyers. Abgerufen 17. May 2026.
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Cotta, Marcel. „wernicke". lautwandel.de. Zugegriffen 17. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wernicke/meyers.
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