Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
werkscheibe f.
-scheibe , f. 1) stück werkblei: hat man vor zeiten auch die ertz durch den ofen gehen lassen vnnd ins pley bracht, darnach die werckscheiben darinn bley vnd silber, vnnd andere wildigkeit bey einander ist, auff dem treibherd von einander geschieden Mathesius Sarepta (1571) 67 a ; nach dem schmeltzen bleibt eine unreinigkeit brig in den werck-scheiben von kiesz, speise und bleischaum J. B. v. Rohr Ober-Hartz (1739) 559 ; das treiben der werkscheiben geschieht mit holtz und wasen ( in bündeln gebundenen reisern ) J. Fr. Zöllner br. üb. Schlesien (1792) 1, 226 ; bildlich: der rechte bachan, ht…