Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
werderuf m.
werderuf , m. , der ruf es werde: ungescheuetem mund enttönt durch die nacht der zerstörung in das neue chaos weckender, zeugender, geburtenentbindender werderuf; seine Brandenburg verjünget der Hohenzoller Immermann w. 19, 265 Hempel; wenn ... plötzlich durch die natur der werderuf des frühlings ertönt Gutzkow ges. w. (1872) 3, 250 ; und dass ... dann durch einen werderuf an ihre stelle eine neue schöpfung getreten sei Peschel völkerk. (1874) 15 ; ... dasz das menschlich-schöpferische denn endlich doch als ein ferner abglanz göttlicher seinsgewalt, als ein widerhall des allmächtigen werderufs…