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werbebrief

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

werbebrief

Bd. 29, Sp. 144
-brief, werbbrief, m. 1) schriftliche vollmacht, die zum anwerben von soldaten berechtigt (zu werben II B 3 b): weil ihm aber das gewissen sagte, dasz er in gantz Italien nicht sicher seyn kOente, nimt er seinen weg in Flanderen und verspricht dem hertzog von Parma, damals kOeniglichem statthalter, tausent ItaliAener auf seinen unkosten zu werben, wann ihm fr jeden mann, nachdem selber berkommen, eine benannte summa geltes bezahlet wrde. solchem versprechen giebt der hertzog glauben, begnadet ihn mit einem schOenen rappir, einer guldenen ketten und gebrAeuchlichen werbbriefen, lAesst ihn also wideruom zu rukk in Italien ziehen Harsdörffer gesprächsp. 5 (1645) 476; ein werbebrief, der ihm nach Hannover hin zugestellt wurde und ihn autorisirte, eine compagnie artillerie unter seinem demnächstigen commando zu formiren, fand willkommene aufnahme J. v. Hartmann lebenserinn. (1882) 1, 11. 2) brief, in dem um eine frau angehalten, bzw. um ihre gunst geworben wird (zu werben II B 1), schon im 17. jh.: dieser hOefliche werbbrieff gewane zwar der schOenesten Bellarisen ein lachen ab J. Riemer polit. hasenkopff (1689) 52; die einsamkeit hat ihn (Bismarck), wie sein werbebrief angibt, bald zu nachdenken und sittlicher einkehr ... geführt (1846) Marcks Bismarck (51909) 1, 188; im bilde: wenn die mädchen erklären, dasz sie in's kloster wollen, finden sie zuweilen noch zwischen thür und angel einen liebhaber. so ergeht es noch meinen Nibelungen-damen, denn kaum war dein werbe-brief eingetroffen, als ich auch einen aus München erhielt (24. 9. 1860) Hebbel br. 6, 339 W.
1594 Zeichen · 20 Sätze

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    Neuhochdeutsch
    werbebrief

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    -brief , werbbrief, m. 1) schriftliche vollmacht, die zum anwerben von soldaten berechtigt ( zu werben II B 3 b): weil i…

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