Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weniglein n.
weniglein , n. , diminutivbildung zu wenig II A, die im frühen nhd. aufkommt, vielleicht von lat. entsprechungen wie paululus, pauculus, pauxillu(lu)s angeregt. 1 1) meist adverbial ( zu wenig II A 3 a): red weniglin ( loquitor paucula ) Terenz deutsch (1499) 88 a ; vor allem in der fügung mit ein ' ein wenig, ein biszchen, etwas ': ich bin verdorben, der selbig nach dem er ein weniglin zuo vil getruncken hat, wie erzeelt er alsdann seine weidliche thaten Boltz Terenz (1539) 65 b ; sie hat mich doch ein wenglein lieb, wiewol ich viel zanckens mit ir trieb H. Sachs 14, 245 lit. ver.; Fetasa, si…