Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
welcherlei
welcherlei , zusammenrückung von welch ' wie beschaffen ' mit lei, f., ' art, gattung ', lehnwort aus franz. ley, loi, s. teil 6, 580. die ehemalige subst. funktion der verbindung ist in erstarrten resten noch greifbar, so in der flekt. form mhd. welcherleie ( s. u. ). 1 1) dem wortsinn des aussondernden welch ( s. d. A 2) und lei entsprechend eine beschaffenheit erfragend oder bezeichnend, ' welcher art ' ; als adverbielle konjunktion: wöllicherley waren die mann erste dt. bibel 4, 370 ( var. zu wiegetan); qualis Christus welcherley Christus sey Luther 28, 480 W.; welcherlei nun der irdische …