Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weitschweifend partiz.-adj.
weitschweifend , partiz.-adj. 1 1) räumlich, im wortsinn: daz die wytschwaiffenden wilden lüt usz den welden in die stet gezogen synd Steinhöwel de claris mulieribus 36 lit. ver.; die töchter des himmels, die weitschweifenden wolken Göthe IV 7, 271 W. ausgedehnt, sich weithin erstreckend: ( das dorf ) hat von uralten zeiten här ein weitschweiffendes überausz vestes schlosz gehabt Guler v. Weineck Raetia (1616) 175 b ; ( gott ) hat die erden ... mit weitschweiffenden meeren gesondert Harsdörffer poet. trichter 1, 109 . auch von stoffreichem putz: weitschweiffende lange krausen fragen u. satzred…