Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinselig adj.
weinselig , adj. , adv., zunächst vom menschen in einer vom wein hervorgerufenen frohen und gehobenen stimmung: ein kleiner ältlicher herr, ... der seit tagen sich auch an unsere gesellschaft angeschlossen und immer still vergnügt, hie und da etwas weinselig mitlebte W. Hauff s. w. 2, 10 Bobertag; in den blättern die er zum gedächtnisz dieser frohen tage ( am Rhein ) schrieb, erschien der greis ( Göthe ) wieder ganz so lebensfroh und weinselig wie einst der Straszburger student Treitschke dt. gesch. 2 2, 37; ( Malte ) packte ... seinen Sohn Ulrich am arm und lallte ihm weinselig ins ohr W. v. …