Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinglas n.
weinglas , n. im deutschen mittelalter trank man den wein aus becher, kelch, kopf, stauf u. s. w. von horn, holz oder metall: reallex. d. germ. alt.-k. 2, 261. unser glas für oder mit wein ( Heyne 3, 1353 ), schwer herzustellen ( Jacobsson 4, 624 ) und zerbrechlich, kommt zu ende des 15. jahrh. in Nürnberg auf: darnach ein ieder zum weinglas greif und sauf nit mer, dan drin müg sein Folz fastn. 959, 17 Keller. sichtlich von dort aus verbreitet erscheint w. in Augsburg 1521: sat. u. pasqu. 2, 145 Schade, in Ostfranken 1524: das. 2, 66, in Weimar 1523: Stanberger dial. D 2 b , Worms 1551: Scheit…