Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weidenbusch m.
weidenbusch , m. 1) die weide, salix, so fern sie als ein busch gewachsen ist Adelung 4, 1449 , gegenstück zu weidenbaum ( s. o. ), seltener als dieses, weil sich weidenbusch mit weidenstrauch ( s. u. ) und buschweide ( Corvinus fons lat. 366 , anders th. 2, 562) in das gebiet theilen musz, auch jünger: nicht vor Garg. 345 neudr., lex. seit Ravellus (1616) 402 a , beliebt erst seit ende des 17. jahrh. als requisit schäferlich-anakreontischer dichtung von Treuer d. Dädalus 1 (1657) 79 bis Matthisson 1 (1825) 111 : oft beschleicht sie der gott der liebe, in grünen grotten dicht verwebter sträuch…