Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weibertreue f.
weibertreue , f. seit Maaler 490 c weyber treüw muliebris fides und fast bei ihm allein ernsthaft bejaht, sonst gilt vom deutschen schriftthum durchaus, was Wieland 22, 284 von der bibel sagt: sehn wir nicht sogar das heil'ge buch den ruhm der weibertreu' von anbeginn vernichten? Oberon 6, 71, 3 , und Platen : stets verkannte reine weibertreu der mann tochter Kadmus 2, 8 . ihre existenz wird bezweifelt: Barth weiberspiegel F 2 b , oder im bilde ganz bestritten: weibertreue sei ein phönix, dessen existenz viele behaupten, den aber niemand gesehen habe Jahn Mozart 4, 489 , ihr name wird in iron.…