Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wehstand m.
wehstand , m. gilt stets in dieser zweisilbigen form in den mundarten sowie literarisch bei Fischart, Frischlin, Rist, Harsdörffer, Butschky, Neukirch, Breitinger, Laukhard und seltener bis auf die neueste zeit, daneben wehestand seit beginn des 17. jahrh. bei Nord- und Mitteldeutschen wie Petri , Herberger, Gruter, Weise, nachmals auch im süden bei Albertinus, Henisch, Abr. a S. Clara und seitdem überwiegend. die schreibung ehe ist zunächst als doppelte bezeichnung der vocallänge gemeint, s. weh 6) ( sp. 2, wehklagen 2), sp. 108. später hat sie dreisilbige aussprache veranlaszt, die für Gotte…