Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wegschleichen
wegschleichen , unauffällig weggehen: wo man das schmeychlen in nicht gan, ... steht fest und leszt sich nicht beweychen ir federlesen und pflaumen streichen, da schleicht der schmeychler weg verholen, als ob er hett ein kampf gestolen. Waldis Esopus 1, 32 (1, 11, 63) Kurz ; nach solchem theten sie weckschleichn, lieszen mich hie sitzen im schmertzn. Ayrer 2520, 27 Keller; es sind feinde prinz. schleichen sie links weg Schiller 3, 138 ( Fiesko 5, 3). von, aus: daʒ er ( der missethäter ) ledig unde loʒ ... von der kirche ader uʒ dem cloteres ( l. clostere) moge wegslichen, und ane were weichbil…