Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wegraspeln
wegraspeln , durch raspeln wegschaffen Campe. bildlich: ich möchte meinen kindern ( dichtungen ) gern die höcker wegraspeln, eh sie in die welt gehn Hölty ged. 253 Halm. wegrauben, durch raub wegnehmen. im wesentlichen poetischer ausdruck: der ober-stand raubt hin den letzten bissen brot ... der unterthan raubt weg gehorsam, pflicht und treue. Logau 1, 3, 33 ( s. 63 Eitner ); warüm sol ich mein hertz mit grämen täglich fressen ... obschon die feuersbrunst das meine weggeraubt! Neumark fortgepfl musik.-poet. lustw. 1, 139 ; Apoll schickt sie von Delphi diesem ufer mit göttlichen befehlen zu, da…