Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wechselspiel n.
wechselspiel , n. 1) wechselndes spiel eines dinges oder seiner theile. mhd. einmal als ' wankelmut ': prüff wie daʒ ainem wibe zäm, das sy von zwain dienst nem; wirt ir mer daʒ ist ze vil, mich dunckt daʒ selb wechselspil nit gantzer trüwen walt. liedersaal 174, 142 . im 18. jahrh. neu gebildet; besonders w. des schicksals: wenn das verhängnisz uns zur höhe bringen wil, so hilfft und schadet nichts des glückes wechselspiel. Ch. Stieff sammlung 1 (1710) 85 ; vertraut' ich sonst tollkühn verwognen muths mein höchstes glück dem wechselspiel des schicksals? Körner 2, 128 ( Zriny 2, 2); Wilhelm ( …