Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wechselnot f.
wechselnot , f. wechselnde not: als wir der irrfahrt kummervolle wechselnoth ertrugen. Göthe 15 , i , 188 ( Faust II, 8791) Weim. ausg.; abgelebt zum müden greise durch des jahres wechselnoth. Rückert werke 2, 277 . — wechselnote, f. harmoniefremde, also an stelle einer andern stehende, note bestimmter art, ital. nota cambiata. nach Mattheson vollk. kapellmeister (1739) 297 entsteht eine solche ' wenn eine dissonantz, ohne vorbereitung, schrittweise, an statt einer consonantz ... bey hurtiger fortschreitung vorkommt '. meist wird darunter ein unregelmäsziger, d. h. auf einer schweren taktzeit …