Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wattich m.
wattich , m. dickes unterkinn Müller-Fraureuth 2, 644 a , nach zeitschr. f. d. mda. 1914, 157 im Vogtland auch ' wampe '. das wort hat mit nd. waddike ' käsewasser ', zu dem es M. stellt ( vgl. wassersuppe von einem doppelkinn ), nichts zu thun, sondern kann von dem gleichbedeutenden wappich Hertel 253 ( s. sp. 7 wabbich) nicht getrennt werden und ist wahrscheinlich daraus entstanden ( zu wappen, wabben ' schlottern '). das wort ist im Renner (362 Ehrismann ) überliefert, wenn wir mit hs. E lesen dürfen: jeme hangent die backen als ein wadich ( var. wabich, swabich) d. i. wie eine wampe ( das …