Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wassertrinken n.
wassertrinken , n. : diu schâf werdent vaiʒt von vil waʒʒertrinkens K. v. Megenberg 154, 30 ; der arme einsidel von kraute und wurczeln und wassertrincken lebet Decamerone 237, 6 Keller; das wassertrincken hab ich nicht gelernet Schupp (1663) 874 . als strafe: auf das vollsaufen, sonderlich in dem lager, war die strafe des wassertrinckens, oder wol gar des bannes gesetzet Hahn t. staatshistorie 1, 73 . redensarten: Harald begegnete ihnen mit so tapferer gegenwehr, dasz etliche tausend Ligurier das wassertrincken vergaszen ( starben ) v . Lohenstein Arminius 1, 911 b ; vum wâsserdrenke krit ê f…