Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
warteln verb.
warteln , verb. in wortwechsel geraten, zanken, streiten, bair.-öst. form für worteln ( s. d. ), ahd. wortalôn ' garrire ', auch literarisch vorkommend: ich war im zorn und hab' mit der Vroni zum warteln ang'fangen und da sein wir so in streit kämma, dasz uns der richter all' zwei hat 'nausführen lassen Anzengruber 3 6, 161 ( meineidbauer 2, 3); wie unrecht musz euer warteln am samstag gewesen sein, weil jetzt der böse feind sein spiel hat Rosegger schriften II, 1, 252 . daneben umgelautet wärteln Schmeller 2, 1013 ; ich sich woll, dasz ich auffhörn muesz, dan ich sunst nur ins wärteln kum Sch…