Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wappel n.
wappel , n. aus Baiern und Tirol belegtes diminutiv von wappen: ein gedruckter zettel mit der stadt wappel quelle ende 18. jh. bei Schöpf 801 ; ( dem testamente ) meinen namen und wappel beizusetzen A. v. Bucher werke (1820) 4, 295 . auch der metallstempel: zur stämplung der acciswaaren dienliche wäppeln mandat von 1766 bei Schmeller 2 2, 964. bezeichnung der früheren bairischen briefmarken mit wappen: das wappl ( im bair. wald ) Bayerns mundarten 2, 446; in München wapperl, plur. wapperln Münchener neueste nachrichten 13. 5. 1909 s. 3.