Hauptquelle · Rheinisches Wb.
wallen III
wallen III das Zeitw. ist als -al-, –a·l.- Rhfrk, Mosfrk, Rip, Berg, Geilk [ -ā- NSaarbg , Trier-Ld , Wittl , Bernk , Bitb , SPrüm ] schw.: 1. intrans. a. Wellen schlagen, von Flüssen, hervorsprudeln, von kochendem Wasser; warim wallt dat Wasser an de Platz so arg? Rhfrk, Allg.; et Wasser moss irsch w., ih de et Gemös dren dehs; et W. wallt dir jo üvver, — w. em Kessel Rip, Allg. [ Siegld nur in Zs. of-, drewerw. ]; wallend heiss sehr h. Merz-Saarhölzb . RA.: Et (das Weib) wallt wie en Erbes (Erbse) wird zornig Bitb-Beiling . De Spirkelich (Februar) sät: Wan eich de Gewalt hätt, de mei Broder …