Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldstrom m.
waldstrom , m. reiszender, leicht anschwellender flusz in einem walde ( gebirgswald ). Adelung : der reiszende waldstrom rollt mit gewaltigem schusse sie kläglich untereinander. Zachariä die tageszeiten (1757) 120 ; so flosz der waldstrom hin nach dem ocean! Klopstock 1, 6 ( Wingolf ); wie bebt des waldstroms brücke, der tosend sich ergeuszt. Matthisson (1825) 1, 129 ; wo durch alpenschlünde der waldstrom donnert. 212 ; wir suchten kräuter am waldstrom im gebirg', da schleifte uns das wasser ein ertrunken kind an's ufer. H. v. Kleist 1, 130 ( fam. Schroffenstein 4, 4); der hirsch ... er sehnt …