Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldgrund m.
waldgrund , m. 1 1) mit wald bestandener boden: so wünschenswerth es auch bei jedem gute ist, den bedarf an holz selbst zu haben, so ist doch die beschaffenheit des waldgrundes sehr in betracht zu ziehen, ob diese nämlich derartig ist, dasz sie durch die benutzung zu feld einen gröszern ertrag gewähren würde. hauslexikon (1838) 8, 394; in den blauen glockenblumen, die auf dem feuchten waldgrunde standen, war ein klingen und singen. Immermann Münchh. 2 3, 87. 2 2) waldung, meist im plur.: waldröder nennt man in Thüringen die, zu feld und wiese ausgerodeten, und noch auszurodenden, waldgründe. F…