Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wahnmasz n.
wahnmasz , n. ( früher f. ) falsches, allzu kleines masz, zu dem adj. wahn. es wird besonders von hohlgefäszen ( scheffeln, fässern, kannen, flaschen ) gebraucht und geht zunächst auf das masz selbst, dann auf das, was in die gefäsze eingefüllt wird. das wort ist zunächst nd. ( schon mnd. wanmate Schiller-Lübben 5, 591 ) und ndl. (wanmaete, mensura non plena. Kilian 651 ), sowie fries. (wanmete Richthofen 1158 ), kommt aber auch in md. quellen vor: id sij kunt, dat unse herren vanme raide mit unsen herren van dem ampte eyndrechtligen oeverdragen haent umb des besten wille, want yn ducke viel c…