Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wahnhoffnung f.
wahnhoffnung , f. aus dem nd. stammend, schon mnd. wanhopeninge Schiller-Lübben 5, 590 , wo auch das einfache wanhop, wanhope ( ndl. wanhoop, engl. wanhope) vorkommt, nebst dem verb. wanhopen und dem adj. wanhopich ( dies auch mfränk.: desperatus, wanhoffig Diefenbach gl. 176 b , aus gemma, Köln 1507), zusammengesetzt mit dem adj. wahn. 1 1) hoffnungslosigkeit, verzweifelung: welches ( das wegabschneiden ) mier dan auch so glüklich angieng, dasz, nachdehm mein heer schohn drey oder vier stunden ausgeruhet, der feind sich blikken liesz; welcher dieser kriegslist alsbald innen ward, und dahähr i…