Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wäsenlein n.
wäsenlein , n. 1 1) kleine erdscholle: so gar keine fahrende habe vorhanden were, so soll die execution in desz schuldners liegenden gütern ... geschehen, ... so er ein acker und wiesen hat, ( soll der executor ) ein erdschollen oder wäsemlin abnemmen Frankfurter reformation (1611) I, 45 § 13. 2 2) kleiner rasenplatz: lasse dich benügen, dasz du ( nach deinem tode ) in deinem vatterland ein plätzlin und wäsenlin habest, darauff du ligest Petrarca trostspiegel (1620) 379; uf dem wäsemlin, das zur linkhen hand ligt stadtrecht von Bremgarten 163, 13 (1649) Merz; das Wäsemle bei Cannstatt. s. wäsl…