Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
währleute
währleute , plur.: 'werleute, werlude hieszen in alter zeit forstberechtigte, die zum holzschlagen in einem fremden walde berechtigt waren '. F. B. Weber ökon. lex. suppl. 83 a . das wort bezeichnet eigentlich diejenigen, die an gemeindeland, weide, wald antheil haben und nutzungsberechtigt sind, s. währe ( fem. ) II, 3, währmann 1 und währmeister. dagegen werleute wol als ' abgabepflichtige leute ' ( zu währen III) an folgender stelle: ouch sollin und wolln wir .. unser zcinszlüte und werluthe wisen mit krafft disses brives an den ergnanten probst und an sin capittel. Ludewig reliq. manuscr. …