Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wählerei f.
wählerei , f. , abstractbildung zu wählen, bei Campe noch nicht angeführt: die Briten nehmen's im gedicht oft ohne wahl aus der natur; bald wird's gemäld' und bald gemal'; die Gallier erkiesen oft mit wählerei und machen bilder jetzt, jetzt pinselei. Klopstock 3, 255 Hamel ( epigramme ). meist in verächtlichem sinn, zu langes oder zweckloses wählen: was nützt die lange wählerei? vgl. tagwählerei. von den politischen wahlen: wissen sie was ..., der henker hole ihre ganze wühler- und wählerei! wenn's nicht jetzt mode wäre, politik zu treiben ..., ich würde mich wol in acht nehmen, meine zeit und…