Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wächteramt n
wächteramt , n : die kammerthür ist offen, und die berauschten kämmerlinge spotten mit schnarchen ihres wächteramts. Schiller 13, 45 ( Macbeth 2, 4); es sitzt als pförtnerin ( des himmelssaals ) die liebe, die hoffnung trägt das wächteramt. Arndt ged. (1860) 321 ; zum hunde spricht er ( Jupiter ): wache fleiszig! hüt eifrig trift und haus ... das wächteramt ist schwer. Hagedorn 2, 115 ; er hatte sich eine hündin vom Ulmer rasse angeschafft, .. und das geschlecht, das aus seinem hause ausging, hatte das wächteramt auf bauernhöfen. Auerbach 17, 186 ( schatzk. I).