Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wächel m.
wächel , m. eine von dem verbum wächeln ( s. d. ) ausgehende bildung. 1 1) einer der im gehen wächelt, d. h. den körper hin und her bewegt, plumper mensch. im bair. Schmeller 2 2, 833. 2 2) nomen agentis ist wächel auch in der zusammensetzung wannenwächel, windwächel, falco tinnunculus, die sich so erklärt, dasz dieser raubvogel, mit den flügeln fächelnd, lange an einer stelle in der luft schwebt um raub auszuspähen. 3 3) concret bezeichnet wächel etwas, womit geweht, gefächelt wird, einen fächer. kärnt. wachl Lexer 248 . im bair. ist wachel ein reif mit durchgezogenen felberzweigen, der einem…