Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorreiben verb.
vorreiben , verb. , Adelung; Campe. 1 1) im eigentlichen sinne, im voraus oder auch vorbereitend reiben: der maler reibt sich die farben vor Adelung. — einem etwas vorreiben, ' es in seiner gegenwart reiben, besonders, damit er es nachreiben lerne ' ebda. 2 2) übertragen: einem etwas vorreiben, einem etwas nachdrücklich vorhalten oder vorwerfen Campe ; sie rieben ihm schreibgeld und trinkpfennig vor, die er härter aus ihnen presse als die landesfürstlichen notare und amtleute Kolbenheyer Paracelsus 2, 281 ; Schmeller-Frommann 2, 8 ; Unger-Khull steir. wortschatz 248 a ; Fischer schwäb. wb. 2, …