Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorquellen verb.
vorquellen , verb. , neuere bildung, zuerst bei Campe verzeichnet; schwache formen im sing. präs. ind., die bei quellen vorkommen, scheinen nicht zu belegen sein ( s. th. 7, sp. 2345). 1 1) im eigentlichen sinne vom wasser: diese sollen in einen brunnen sehen, je fleisziger man darausz schöpffet, je sauberer wasser vorquillet Treuer dt. Dädalus (1675) 1, 109 ; ein klares kühles wasser, das unweit des Roszberges vorquoll Stifter (1904) 1, 177 ; aus jedem haar im bart ein brunnen ihm ( dem südwind ) vorquillet Hübner Bartas sieben tageszeit (1661) 99 . im bilde: ich kenne aber den krystallnen qu…