Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorlieben verb.
vorlieben , verb. , eine vorliebe zu etwas haben, ' nicht sehr gewöhnlich ' Campe mit einem beleg aus Kl. Schmidt : weil der vater diese art von strafen vorliebte. von diesem wieder untergegangenen verbum begegnet vor allem das part. präs.: der vorliebende forscher ( überschrift ) Voss ged. (1802) 6, 326 ; eine vorliebende neigung für gewisse behauptungen Fichte (1845) 2, 171 ; aus dem übergange unserer vorliebenden neigungen von der nordischen poesie zur südlichen Gervinus gesch. d. dt. dicht. (1853) 4, 433 . — sehr liebevoll: zugleich so vorliebend, so dankbar, so mild und so gut Fr. H. Jaco…