Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorgucken verb.
vorgucken , verb. Campe, hervorschauen, je nach dem zusammenhange in traulicher, derber, scherzhafter sinnesfärbung; s. fürgucken th. 4, 1, 1, sp. 738. 1 1) vom blick des auges: sie ( die pferde ) guckten nun, wie gänse, aus dem dach vor, und sahen sich nach Kohlhaasenbrück, oder sonst, wo es besser ist, um H. v. Kleist 3, 152 E. Schm.; im bilde: ein Shakespeare und dichter, der hinter den personen, die er handeln und reden läszt, nicht selber vorguckt Jean Paul 7/10, 286 H. 2 2) doch kann auch nur das theilweise sichtbar werden aus einer deckenden umgebung heraus gemeint sein: ( im bilde ) ic…