Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorgeigen verb.
vorgeigen , verb. , jemandem etwas, ihm etwas auf der geige vorspielen, zum bloszen anhören oder zur lehre, im geigen führen Campe. ( zum tanz, eigentlich und bildlich: ) wie du mir vorgeigst, so werde ich tanzen Fischer schwäb. wb. 2, 1655 ; hätten wir nicht getanzt, wie er ( Napoleon ) vorgeigte, so hätten wir wieder die ganze zeche allein bezahlen müssen G. Jahn die dt. freiheitskriege (1863) 70 ; ganz andri liedle sottst du do dym frynd vorgeye, solltest anders reden Martin-Lienhart elsäss. wb. 1, 203 a ; ( ich ) liesz ihm schwäbische schleifer und dräher v . Schubart leben u. ges. 1 (1791…