Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorende n.
vorende , n. , von Jacobsson 4, 553 b in zwei bedeutungen aufgeführt: grasfleck am rande eines ackerfeldes, der nur ' zu gewissen zeiten behütet werden darf '. — ferner für die enden eines feldes, wo der pflug gewendet wird. im sinne der ersten bedeutung: wenn ein hauszwirth von seinen wiesen, vorenden, grasflecken und derglen das gras ... von dem rind- und schaafvieh abfressen lässet öcon. u. physic. lex. (1750 ff. ) 1, 59. — in der zweiten bedeutung ist das wort in verschiedenen und vielfach entstellten formen in nd. und md. gegenden verbreitet, s. weiteres bei Mensing schlesw.-holst. wb. 2,…