Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorahnung f.
vorahnung , f. , das wort findet sich merkwürdigerweise schon in einer hs. des 12 jh. als falsche übersetzung von praeparatio ( zeitschr. f. dtsch. alt. 20, 147, 41); das verbalabstractum ist in der sprache der gegenwart weit häufiger als das verbum selbst: mit einer weckenden v. Herder w. 22, 40 S.; ich will nun ... nicht mehr an vorahnungen und sonstiges geheimes andeuten im mindesten glauben Göthe br. 38, 274 W.; in der fülle ihrer vorahnungen Immermann w. 3, 61 B.; meine v. hat mich getäuscht Hebbel tageb. 2, 34 W.; auch ist es ein eigen ding mit den vorahnungen Fontane w. I 2, 202 . häufi…