Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vollstecken
vollstecken , trennbar, trans. oder intrans.: ein kissen mit nadeln, eine vase mit blumen voll stecken. — mundum bonis omnibus explevit deus, gott hat die welt vollgesteckt und gefüllet mit allerley gütern Faber thesaurus (1587) ; ein kilch ( kirche ) vollgsteckt von leuten Frisius dict. (1556) 584 a ; konnten uns nicht enthalten, die taschen vollzustecken von granit, porphyr und marmortäfelchen Göthe 30, 218 W.; kirche, die überall mit maien vollgesteckt war Schiller br. 1, 123 J.; ( strümpfe ) vollgesteckt mit ducaten Rosegger schr. (1895 ff. ) 13, 244; der Hymen steckt den saal mit liechten…