Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verzerrtheit f.
verzerrtheit , f. , adjektivabstraktum, den zustand des verzerrtseins ausdrückend und somit als nomen acti verzerrung ( s. d. ) in gebrauch und bedeutung analog. 1 1) entstellung eines objektes, real und in der wiedergabe ( vgl. verzerrung 1 a und 2 a): die frühere verzerrtheit wich aus seinen zügen Fouqué altsächs. bildersaal (1818) 4, 315 ; was viele an ihm ( Correggio ) als grazie bewunderten, galt uns für verzerrtheit M. Beer s. w. (1835) 926 . psychisch: alle gänge der seele waren vielmehr mit seiner ( des fratzenhaften wahngebildes ) verzerrtheit behaftet, schimmerten in dem blöden licht…