Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verworten vb.
verworten , vb. in unterschiedlichen bedeutungen nur vereinzelt im nhd. begegnend, häufiger jedoch im mnd. bezeugt, s. Schiller-Lübben 5, 509 ; vgl. auch Lexer 3, 313 . den wortsinn durch miszbrauch entwerten: wirn haben an ir ( der minne ) niwan das wort: uns ist niwan der name beliben und han ouch den also zetriben, also verwortet und vernamet, daz sich diu müede ir namen schamet Gottfried v. Straszburg Tristan 12 285 R. reflexiv; sich in unterhandlungen einlassen: und ensal mich an sie ( die gegner ) nicht forworten, friden ader sunen qu. v. j. 1365 bei Vilmar Kurhessen 459 . sich durch wor…