Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verweichlichen v.
verweichlichen , v. , erst seit der 2. hälfte des 18. jh. üblich, bei Adelung noch nicht gebucht, überwiegend transitiv; auf das körperliche bezogen: lassen sie sich von aller welt kuriren und verweichlichen, ich habe gar nichts dagegen Tieck schr. 14, 331 ; man darf die pferde nicht verweichlichen v . Alten hb. f. heer u. flotte 1, 25 ; auf die geistige und seelische beschaffenheit des menschen: bei seinem bedürfnisz nach weiblicher pflege und anregung fiel er ( Jacobi ) dann bald unter die tutel seiner schwestern, die sich die herrschaft über ihn anmaszten und ihn verweichlichten Göthe gespr…