Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vertrumpfen v.
vertrumpfen , v. 1 1) v. heiszt: die wegen einer hindurchgehenden treppe, eines schornsteins etc. abgeschnittenen balken in ein starkes querholz ( den wechsel ), das seinerseits in 2 lange balken eingelassen ist, mit einem brustzapfen einsetzen, dasz sie auf demselben ihre auflage haben Hoyer wb. d. kriegsbaukunst 3, 236 ; Helfft wb. d. landbaukunst 395 . dazu vertrumpfung Hoyer - Kreuter technol. wb. 5 1, 813; Mothes baulex. 1, 203 . 2 2) in älterer zeit mit dem genitiv, um etwas bringen: daz er seiner sachen nicht vertrumpft werde weisthümer 2, 569 (1497). 3 3) durch trumpfen, trumpf zugeben…